Das Depotkonto für die Börse

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Das virtuelle Portmonee für Investoren

Seitdem Corona-Crash an der Börse gibt es bei Online-Brokern so viele Neuanmeldung für ein Aktiendepot wie nie zuvor. Für die meisten Menschen ist die Börse ein wildes Glücksspiel, welches kompliziert und unverständlich ist. Die Finanzeliten machen ihren Profit und eine Teilnahme ist höchstens über die professionelle Bank möglich. So ist es allerdings nicht.

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Corona hat die Welt finanziell ziemlich eingeschränkt. Dennoch gibt es Möglichkeiten für euch, Geld zu machen. Welche das sind, erfährt ihr hier.

Vorteile/Nachteile des Depotkontos

Nachteil ist auf jeden Fall ein das Verstehen der ganzen Thematik. Bereits die Anmeldung gestaltet sich aufgrund des Vorgangs einer Kontoeröffnung nicht ganz einfach. Eine Menge Daten sind erforderlich und der Vorgang an sich dauert meist mehrere Wochen. Zudem eröffnet man ein richtiges Konto. Deswegen sollte nicht zu naiv mit den Anmeldedaten umgegangen werden. Um das Depotkonto zu nutzen ist der Umgang mit der Webseite oder App des Anbieters wichtig. Zudem sollten sich Kenntnisse über die Börse und den Aktienhandel angeeignet werden.

Vorteile sind, dass das Geld nicht auf der Bank durch Inflation an Wert verliert, sondern dass es aktiv in Werte investiert werden kann, die eine Rendite und Dividenden versprechen. Zudem sind nur geringe Gebühren aufzuwenden, um Transaktionen abzuschließen, die sich entweder pro Order oder prozentual am Investmentbetrag berechnen. Bei den verschiedenen Anbietern der Depotkonten bieten sich zudem eine hohe Anzahl an Aktien, Fonds, ETFs, etc. an, in denen man investieren kann.

Was müsst ihr auf jeden Fall beachten?

Zu beachten ist auf jeden Fall, dass das Depotkonto selbst verwaltet werden muss. Es gibt keine Beratung und das erforderliche Wissen muss selbst angesammelt werden. In Einzelaktien zu investieren, empfiehlt sich deshalb nur nach einer ausführlichen Recherche zum Unternehmen. Mit weniger Risiko sind die angesprochenen Fonds und ETFs zu bewerten. Sie stellen zumeist eine breite Streuung im Aktienmarkt dar. Der Vorteil bei einem Fond ist zudem, dass er aktiv von einem oder mehreren Finanzmarktexperten verwaltet wird. Dafür werden allerdings auch Gebühren fällig. ETFs werden nicht aktiv verwaltet, aber sind sehr günstig bei den Gebühren.

Aktienpfeil
Langfristig habt ihr viele Möglichkeiten – Das schnelle Geld hingegen ist spekulativ und risikoreich.

Seit 2009 hat die Bundesrepublik Deutschland zudem die Abgeltungssteuer eingeführt. Seitdem fallen für einen Privatanleger mit Depotkonto im Falle eines Gewinns steuerliche Belastungen an.

Außerdem sollte eine gewisse Offenheit ggü. Schwankungen herrschen. Diese gibt es immer im Aktienmarkt und es gibt nicht nur den Weg nach oben für Aktien. Trotzdem sollte sich langfristig bei einem guten Aufbau des Depots eine jährliche Rendite einstellen, die auf jedem Fall im positiven Bereich ist.

Was gibt es für Alternativen?

Alternativ zu einem Depotkonto kann man das Geld auch auf einem normalen Bankkonto horten. Langfristig gesehen wird dabei allerdings das Geld an Wert verlieren. Statt ein eigenes Depotkonto zu eröffnen, ist es auch möglich sich über die Bank beraten zu lassen. Diese investiert das Geld dann meistens in Fonds. Problem ist hierbei, dass auch die Bank bezahlt werden muss. Neben dem Fondmanager schmälert also auch noch die Bank die persönliche Rendite. Zudem ist es möglich, mit einer kurzen Recherche, auch die Fonds oder ETFs zu finden, welche den persönlichen Prognosen und Einstellungen für die Zukunft nahekommen.

Es ist natürlich auch möglich sein Geld in andere Sachwerte zu investieren. Das geht von üblichen Rohstoffen wie Gold und Silber, über Whiskey bis hin zu Briefmarken. Langfristig ist das alles möglich, soweit man sich von dem jeweiligen Sachwert eine Wertsteigerung verspricht.

Fazit

Es ist also durchaus sinnvoll ein Depotkonto zu eröffnen um aktiv in der Geldanlage mitzuwirken. Letztendlich kommt es allerdings immer auf die Einzelperson an, ob es Sinn macht in diesen Bereich einzusteigen. Falls einem das Risiko oder der Aufwand für die Recherche zu hoch ist, sollte kein Depotkonto eröffnet werden. Falls in diesen zwei Punkten die Präferenzen einer Person liegen, ist eine Eröffnung mehr als sinnvoll. Schlussendlich muss jede Person individuell entscheiden, ob ein Depotkonto für einen persönlich Sinn macht.

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