Alles über PayPal

Der beliebte Bezahlanbieter PayPal

Paypal kennt heutzutage vermutlich jeder. Wie genau das Unternehmen aber so erfolgreich werden konnte, wissen hingegen die wenigsten. Der Online-Bezahldienst ist auf der ganzen Welt verfügbar und verspricht sichere und gebührenfreie Transaktionen. Doch welche Vor- und Nachteile bietet Paypal und worauf muss man bei dem E-Payment-Anbieter achten? Hier erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst.

Wie wurde Paypal so erfolgreich?

Paypal war ursprünglich ein Teil von eBay. Die beiden Unternehmen gingen erst im Jahr 2015 endgültig getrennte Wege. Die Geschichte des Zahlungsdienstes geht aber bis ins Jahr 2000 zurück. Dort schlossen sich mit X.com und Confinty zwei Experten aus dem Bereich Finanzdienstleistungen zusammen. X.com wurde übrigens von Tesla-Milliardär Elon Musk gegründet. Im Jahr 2002 wurde Paypal für 1,5 Milliarden Euro erworben. Mittlerweile hat der Konzern über 270 Millionen User weltweit. Zum Erfolg trägt sicherlich auch bei, dass man sich bei Paypal innerhalb weniger Minuten unter Angabe seiner E-Mail-Adresse registrieren kann. Um das Lastschriftverfahren zu verifizieren, führt Paypal bei vielen Usern eine Testbuchung durch, die einige Werktage in Anspruch nehmen kann.

Welche Vorteile bietet Paypal?

Paypal bietet seinen Usern einige Garantien: So werden beispielsweise keine Kontodaten an den Empfänger übermittelt. Dieser erhält das Geld direkt von Paypal und der E-Payment-Anbieter bucht es in einer gesonderten Transaktion entweder vom Paypal-Konto oder vom hinterlegten Bankkonto ab. So ist größtmögliche Sicherheit gewährleistet.

Außerdem bietet Paypal auch einen Käuferschutz an, über den sich Käufer ihre Zahlung zurückerstatten lassen können, sollte die Lieferung defekt sein, nicht ankommen oder andere schwerwiegende Probleme vorliegen.

Ebenfalls wichtig: Sich ein Paypal-Konto zuzulegen ist kostenlos. Egal, ob es dabei um das Privat- oder Business-Modell geht. An Freunde und Bekannte könnt ihr direkt Geld überweisen, wenn ihr die E-Mail-Adresse kennt, mit der sie sich bei Paypal angemeldet haben. So können kleinere Beträge im Alltag schnell überwiesen werden, beispielsweise wenn einer von euch mal kein Bargeld zur Hand hat oder ein Betrag geteilt werden soll.

Worauf muss man beim Zahlungsanbieter achten?

Wer Paypal nutzen möchte, sollte sich zunächst über Vor- und Nachteile informieren. Denn auch bei einem so großen und erfolgreichen Unternehmen gibt es Punkte, die man durchaus kritisch betrachten kann. So hat Paypal seine Server hauptsächlich in den USA, wo vermutlich auch die meisten Daten gespeichert werden. Außerdem gehört es auch zum Geschäftsmodell von Paypal, dass einige Daten an Dritte weitergegeben werden. Dabei kann es um eine Bonitätsprüfung gehen, es kann sich aber auch einfach um Marketingzwecke handeln. Außerdem versuchen Betrüger hin und wieder über gefälschte und irreführende E-Mails mit Paypal Geld zu erbeuten.

E-Payment: Welche Paypal-Alternativen gibt es?

Elektronisch bezahlen geht natürlich nicht nur mit Paypal. Beim E-Payment gibt es auch zahlreiche sichere Alternativen, einige davon werden sogar direkt von eurer Bank angeboten. Dazu gehört zum Beispiel Paydirekt. Dieser Dienst wird von den Banken selbst bereitgestellt, ist in den meisten Fällen ebenfalls kostenlos und verfügt ebenfalls über einen Käuferschutz.

Wer schon mal in einem Onlineshop bezahlen wollte, dem sind bestimmt auch Giropay und Sofort aufgefallen. Diese Zahlungsmethoden bieten euch ebenfalls kostenlose Sofortzahlungen im Internet. Wer keinen Online-Zahlungsdienst verwenden möchte, kann in Onlineshops wie Amazon auch mit Gutscheinkarten bezahlen. Diese könnt ihr beispielsweise im Supermarkt vor Ort kaufen. Selbiges gilt für die Paysafecard, mit der ihr ebenfalls sicher und anonym online bezahlen könnt.

Fazit: Paypal auf einen Blick

Paypal funktioniert sicher, schnell und gebührenfrei. Egal ob ihr in einem Onlineshop einkaufen oder euren Bekannten schnell etwas Geld überweisen wollt: Viel unkomplizierter als mit Paypal geht es nicht. Auch der Käuferschutz ist ein kundenfreundliches Feature. Es gibt aber mittlerweile auch immer mehr Alternativen, die ähnliche Funktionen bieten und weniger Daten an Dritte übermitteln.

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