Nachhaltige Geldanlagen – Profitieren und die Welt retten

Welt Aussicht

Geld machen und die Welt retten – Klappt das?

In Zeiten von Corona wo sich Europa und die Welt noch mehr verschulden müssen, stellt sich die Frage, wie nachhaltig Geld anlegen und dabei auch profitieren?

Welt Aussicht
Die Welt ist sicher unser wertvollstes Gut. Ohne einer gesunden Biostruktur, wäre jedes Geld auf dieser Welt sinnlos. Doch man muss nicht immer Geld spenden, um die Welt zu retten. Es geht auch schlauer – Ihr könnt investieren, Geld machen und gleichzeitig Helden sein.

Vor allem Privatanleger schätzen Edelmetalle als stabiles Anlageprodukt und kaufen diese als Beigabe für ihre Werteinlage.
Vielfach wird Wert darauf gelegt, dass Produkte fair gehandelt werden. So werden heutzutage in Geschäften manche Artikel wie zum Beispiel Kaffee oder Kakao mit dem Fair-Zeichen versehen. Dieses sagt aus, dass Produzenten die Arbeiter fair behandeln und bezahlen, sowie dass auch Kinderarbeit bei der Ernte ausgeschlossen ist. Auch was die Anbieter von Edelmetallen betrifft, so behaupten sie zumindest, dass es sich auch dabei um faire Produkte handelt. Die Begründung hierfür, die Produkte werden aus recyceltem Platin oder Silber hergestellt.
Investieren in Edelmetalle bedeutet zwar nachhaltig Geld anlegen, bezüglich die Welt retten sieht es ganz anders aus.
Umweltschützer kritisieren schon seit Jahren den Einsatz von Chemikalien beim Abbau von Edelmetallen.

Profitabel sind Edelmetalle nur langfristig

Gold als Mix für die Wertanlage, ist für private Anleger immer interessant. Dieses Edelmetall bringt zwar keine Zinsen, wirft auch keine Dividenden ab, trotzdem sind Edelmetalle als Wertanlage jederzeit ein Thema.
Es ist und war schon immer eine traditionelle Ersatzwährung, sprich ein sicherer Hafen in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.
Experten sprechen heutzutage bezüglich der Zukunft von den kommenden Jahrzehnten der Edelmetalle. Diese Behauptung mag ihre Begründung darin haben, dass sogar Notenbanken große Reserven an Edelmetallen besitzen.

Tatsache ist auch, dass eine Anlage in physische Edelmetalle nur langfristig Sinn ergibt. Zu stark sind die Schwankungen und oft kann es lange dauern, bis Edelmetalle so stark steigen, dass sich ein Verkauf überhaupt lohnt. Edelmetalle physisch kauft man am besten in Barren oder Münzen, am besten in kleinen Stückelungen.

Wer nachhaltig und dabei auch umweltfreundlich investieren möchte, der sollte nur solche Produkte kaufen welche aus Recycling gewonnen werden.

Thema Umweltverschmutzung

Heutzutage wird das meiste Gold in China gefördert, rund 400 t. Auch Australien mit 300 t und Russland mit 295 t gehören zu den größten Förderern weltweit.

Was die meisten Anleger dabei nicht wissen, die Förderung von Edelmetallen bedeutet eine enorme Belastung für die Umwelt.
Für den Abbau Golderz werden riesige Minen angelegt, die überwiegend mehrere Quadratkilometer Größe aufweisen. So werden zum Beispiel in Peru Minen inmitten des Regenwaldes am Amazonas angelegt. Somit ergibt die Förderung von Edelmetallen nicht nur einen negativen Befund auf die dort lebende Natur, sondern darüber hinaus auch auf die dort ansässigen Menschen und ihr Umland.

Ist eine Mine in Betrieb genommen, werden nach der Sprengung der Gesteine Chemikalien eingesetzt, um die Edelmetalle von den Steinen abzulösen. Automatisch gelangen diese Chemikalien dabei in die Umwelt, dadurch werden Böden und Wasser vergiftet.
Selbst nach Jahrzehnten der Stilllegung einer Mine werden danach immer noch Chemikalien abgesetzt.

Goldbarren
Gold ist schon seit Ewigkeiten ein beliebtes Investment. Seine Sicherheiten in Zeiten der Finanzkrisen haben das Edelmetall bei Investoren äußerst beliebt gemacht. Ob sich ein Investment noch lohnt allerdings, erfährt ihr hier.

Edelmetalle als nachhaltiges Investment?

Die aufgeführten negativen Auswirkungen bei der Förderung von Edelmetallen werden gerne übersehen. Damit stellt sich die Frage, ob Edelmetalle unter diesen Voraussetzungen als nachhaltiges Rohstoff-Investment auch in der Zukunft noch infrage kommen?
Trotz ihrer Behauptung, dass nachhaltig gefördert wird, bleibt fraglich, ob eine solche Rohstoffförderung als ethisch in Ordnung angesehen werden kann?

Viele Goldminenbetreiber haben sich auf die Brust geschrieben, dass es sich unter anderem der Fürsorge seiner Beschäftigten, einem ökologisch einwandfreien Einsatz von Energie und der Zusammenarbeit mit umweltschonenden Unternehmen verpflichtet fühlen.
Ist die Gewinnung von Edelmetallen aber überhaupt umweltfreundlich zu bewerkstelligen, also Absicherung der Regenerationsfähigkeit des ökologischen Systems, überhaupt möglich?

Viele Fragen die unbeantwortet bleiben und somit ist nachhaltig anlegen und dabei versuchen die Welt zu retten, kein einfaches Thema.
Es ergibt Sinn, sich über dieses Thema an fachlicher Stelle beraten zu lassen.
Die Zukunft wird kaum rosiger werden, was die Zinsen betrifft und somit bleibt das Thema „nachhaltige Geldanlagen“ ein Dauerbrenner.

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