Wise hieß früher Transferwise und ist eine preisgünstige Alternative zu Paypal für internationale Zahlungen und Überweisungen. Das Konto in den einzelnen Währungen hilft den Kunden, Geld mit nur geringen Gebühren ins Ausland zu senden oder dieses hier zu empfangen. Das Konzept des Anbieters ist einfach und clever. Ein Kunde kann dabei Geld an den Empfänger im Ausland schicken. Dieser zahlt die Vorab-Transfergebühr und kann den Betrag danach auf das Wise-Konto in Deutschland überweisen. Im Anschluss erhält der Empfänger im Ausland das Geld von Wise ausbezahlt. Generell aber überquert das gezahlte Geld niemals die Grenzen und es müssen dazu keine Währungen getauscht oder umgerechnet werden. Deshalb funktionieren internationale Überweisungen kostengünstig und sehr schnell.

Wise

Was ist Wise?

Wise ist ein Zahldienstleister aus Belgien. Er gilt als Alternative zu PayPal für internationale Zahlungen mit niedrigen Gebühren. Bei diesem Anbieter können die Kunden ein Online-Konto eröffnen und das Geld übertragen. Der Anbieter unterstützt auch internationale SWIFT-Überweisungen.
Weltweit hat der Anbieter etwa 10 Millionen Kundinnen und Kunden. Vor allem in Deutschland ist dieser als Zahlungsmethode allerdings noch nicht weit verbreitet.

So könnt Ihr bei Wise international bezahlen

Das Unternehmen bietet eine schnelle, kostengünstige und sichere Methode des internationalen Geldtransfers. Dabei werden für den Transfer Gebühren in Höhe von 1 Prozent der zu überweisenden Geldsumme berechnet. Verluste durch Schwankungen der Währung werden durch das transparente System des Transfers weitestgehend ausgeschlossen.
Wenn der Kunde nun Online-Einkäufe tätigt, wählt dieser für die Zahlung stets die lokale Währung jenes Landes, in welchem er einkauft. Sollte dieser kein Geld in der jeweiligen Währung auf dem Konto haben, tauscht die Karte das Geld automatisch von dem vorhandenen Guthaben um – und nutzt hierbei stets die für den Kunden günstigste Alternative. Auf diese Art und Weise kann der Kunde teure Umtauschaktionen von Seiten des Händlers („Dynamic Currency Conversion“) verhindern.

Die Überweisungsvorlage von Wise ist sehr gut, denn sie lässt sich einfach und intuitiv bedienen und man erkennt sofort, wie viel eine einzelne Überweisung kostet. Der Kunde kann auf beiden Seiten die Werte ändern, also zum Beispiel den US-Dollar-Wert ändern, aber auch den Euro-Wert. So hat der Kunde zwei Optionen, wenn dieser das Geld schickt.

Wise Überweisung
So sieht die Zahlungsmaske bei Wise aus

Er schickt dann einen gewissen Betrag in Euro an den Adressaten, welcher die Gebühren tragen muss, aber immer noch mehr Geld am Schluss erhält als durch den regulären Banktransfer – dies entspricht zugleich dem BEN-Verfahren.

Der Kunde schickt einen bestimmten Geldbetrag in der lokalen Währung des Adressaten. In jenem Fall trägt dieser selbst die Gebühren, welche am Ende auf den Euro-Betrag hierauf anzurechnen sind. Dies entspricht dann dem sogenannten OUR-Verfahren.
Um einen internationalen Banktransfer einleiten zu können, kann von Deutschland aus das Geld über Sofortüberweisung, Kreditkarte oder der klassischen Banküberweisung an Wise gezahlt werden.

Die Vor- und Nachteile von Wise

Die Vorteile des Anbieters sind die hohe Nutzerfreundlichkeit sowie geringe und transparente Gebühren. Die Übermittlung des Geldes erfolgt hier schnell innerhalb weniger Sekunden bis höchstens eines Tages. Der Anbieter ist zudem international weit verbreitet.
Der Nachteil ist, dass die Kunden lediglich auf ein Bankkonto überweisen können.

Wie sicher ist Wise?

Der Anbieter folgt den strengen Bestimmungen, die von den Regulierungsbehörden in den einzelnen Ländern der Geschäftstätigkeiten aufgelegt werden. Jene Behörden existieren zum Schutz der Kunden. Diese garantieren, dass Wise die Geschäfte stets fair und korrekt betreibt.
Zudem ist hier der Datenschutz auf den Bankenstandard ausgerichtet. Das Unternehmen wird die Kundendaten nie verkaufen.

Hier gibt es ein eigenes Team, welches sich nur um die Sicherheitsfragen kümmert. Dieses sorgt dafür, dass der TranserWise sicher bleibt. Das Sicherheitsteam bildet sich stetig weiter und überwacht die Prozesse laufend. Durch diese Arbeit kann sich der Anbieter zu den Vorreitern beim Thema Sicherheit im Finanzbereich zählen. So muss sich der Kunde keine Sorgen um sein Geld zu machen.

Alternativen zu Wise

Die frühere Ebay-Tochter PayPal ist das bekannteste Online-Bezahlsystem und mit mehr als 20 Millionen Kunden in Deutschland ist es das am häufigsten genutzte. Für Kunden, welche über PayPal zahlen, ist das System kostenlos. Die Händler müssen dagegen einen geringen Betrag an den Anbieter zahlen.
Wer PayPal nutzen will, der muss dort ein Konto anlegen. Hier gibt der Kunde neben dem Namen und den Kontaktdaten auch die Daten des Kontos an, von welchem der Geldbetrag abgebucht werden soll. Dies kann ein Girokonto oder eine Kreditkarte sein. Außerdem hat der Nutzer die Möglichkeit, das Geld manuell auf das PayPal-Konto einzuzahlen. Dann wird Guthaben beim Online-Shopping abgezogen. In jenem Fall fungiert PayPal zugleich als Prepaid-Anbieter.

Amazon Pay ist ebenfalls eine Alternative. Gemäß den offiziellen Angaben haben schon 33 Millionen Kunden diesen Dienst wenigstens einmal genutzt. Amazon Pay arbeitet ebenfalls sehr einfach: Der Kunde kann hier das Geld empfangen und senden sowie in den einzelnen Online-Shops darüber zahlen. Eine wichtige Voraussetzung für die Anwendung ist ein Amazon-Konto, auf welchem die Zahlungsdaten schon hinterlegt sind.

Fazit: Für wen lohnt sich Wise?

Der Anbieter ist generell für alle Kunden gut geeignet. Viel mehr Banken sollten so transparent, schnell und günstig arbeiten. Die Höhe der Gebühren und der Wechselkurs können einfach über den Währungsrechner abgefragt werden. Dafür ist kein Login nötig und der Kunde erfährt sofort, wie viel Geld das Zielland erreicht.